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Wir schreiben den neunzehnten Tag des fünften Mondes

Am heutigen Tag wurde ein kleiner Hof vor der der Stadt Horneburg durch Seine Gnaden Baron Sebastian Drake zu Horneburg Freiherr von Glenshire und Ihrer Gnaden Baronin Sophie von Berlinger zu Horneburg in einen Waisenhaus verwandelt.

In der Anwesenheit von Sire Tuok von Tjoster und seiner Gemahlin Lady Delphíne Rae von Tjoster wurde das Waisenhaus an die Stiftung der Lady Delphíne Rae von Tjoster übergeben.

Sire Tuok von Tjoster zeigte sich sehr großzügig und spendete eine nicht gerade eine kleine Summe von Goldmünzen.

 

Gerüchteweise soll dies alles aus einer Wette bei der dies jährigen Halle der Stimmen entstanden. Seine Gnaden Drake soll sie gewonnen haben.

 

 

Wir schreiben den sechsten Mond

Nach neun Tagen Seefahrt erreicht die Horneburg ohne weiter Zwischenfälle Lebenau. Als erstes werden die Verletzten und Tote an Land gebracht, danach kamen die Gefangenen. An der Spitze die sieben gefangenen Piraten, ihnen folgt Dr. von Allwörden. Sie werden so gleich in die Feste Lebenau gebracht. Zum Schluss kam Ira, auch sie wurde in die Feste gebracht, allerding nicht in Ketten.

 

Die Grüchteküche brodelt sogleich in Lebenau, was nun genau auf der Reise seiner Gnaden geschehen ist.

 

An diesem Tag werden Bote in allen Orten der Baronie geschickt. Folgendes verkünden sie.

HÖRET HÖRET

Bürger Horneburg,

in drei Tagen, am achten Tag des sechsten Mondes wird seine Gnaden Baron Sebastian Drake zu Horneburg, Freiherr von Glenshire, Großkomtur des Ordens des zweiten Siegels, High Crusader Gargaths, dem Herrn der Schlachten in der Feste zu Lebenau Gericht halten.

Viele Bewohner Horneburgs kamen an dem Gerichtstag nach Lebenau, um das Schauspiel bei zu wohnen.

 

Der erste Teil der Verhandlung geht schnell von statten. In diesem Teil wird Dr. von Allwörden wegen seinem Vergehen das Leben und die Unversehrtheit Bürger Horneburgs willentlich in Gefahr gebracht zu haben, zu zwei Jahren Zwangsarbeit in einem Steinbruch von Felsenheim.

Der zweite Teil betraf nun die Piraten. Zuerst standen die sieben gefangenen Piraten vor seine Gnaden. Zu Anfang machten sie noch Witze. Die ihnen allerdings recht bald vergingen. Die Anklage lautete Piraterie, Mord und einige Punkte noch dazu.

 

Das Urteil war schnell gefällt, Tot durch den Strang und zwar sollte das Urteil am nächsten Tag vollstreckt werden.

 

Dann stand Ira vor seine Gnade. Ihr war das Glück hold und auf sie wartete nicht der Strang. Ira wird dazu verurteilt für ein Jahr in Lebenau zu bleiben und dort im Tempel Thalans zu arbeiten.

 

 

Wir schreiben Anfang des achten Mond

Der Bericht, dass die Flotte des Ordens bei einer ihrer Patrouille auf ein Schiff der Dorkarer gestoßen ist und nun es verfolgen, bringt Hoffnung nach Horneburg.

Die Händler in Lebenau und ganz Horneburg hoffen, dass den Schiffe Horneburgs gelingt endlich ein Stützpunkt der Dorkarer zu finden.

Bei der Verfolgung, vieleicht knappe acht Stunden von der Küste Horneburgs endeckt der Auskuck der Stahlhammer Backbord eine Insel in einer Nebelbank. Allerdings umsegeln die Dorkarer weitläufig die Insel.

 

Nach einem weitern Tag kommt eine kleine Inselgruppe in Sicht und diesmal steuern die Dorkarer diese an.

Wie es sich heraus, dass auf einer der kleineren Insel tatsächlich ein Stützpunkt der Dorkarer befindet.

 

Dort befand sich ein weiters Schiff, welches bereits auf die Flotte wartete. Warum sie immer noch die Ordensflotte unterschätzt ist unbekannt, aber so wie sie ohne eine List zu versuchen, den offenen Kampf gegen die Horneburger suchten.

Nach zwei Stunden waren beide Schiffe der Dorkarer versenkt und nach weiternen drei Stunden war auch der Stützpunkt geschliffen.

Die Verluste auf der Seite Horneburgs hielten sich in Grenzen.

 

Nach diesem Erfolg kehrten die Schiffe nach zwei Tage nach Lebenau zurück. Sie brachten auch acht Gefangene mit. Leider erbrachten die späteren Verhöre keine weiter Informationen über den Feind.

Die unbekannte Insel im Nebel wurde im Übrigen auf der Rückfahrt weiträumig umsegelt.

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