Mythen

Horneburg ist voller Mythen und Legenden. Hier sind einige von ihnen. Noch viel mehr kann man auf einer Reise durch Horneburg hören.

 

Aus Heidenau

Das Schnuckenmännchen

Die Schafhirten erzählen davon, dass man zum Herbst hin am Rande der Schafweide ein Wollflies und eine Schale Schafsmilch abstellen muss. Wenn man das tut, bewahren die Schnuckenmännchen aus Dankbarkeit die Herde vor schlimmen Dingen. Tut man es nicht werden die Schnuckenmännchen sich ihren Teil aus der Herde selbst holen und der Schutz wird nicht geschehen.

 

Aus Löwennau

Gründung und Benennung des Lehns oder die Sage von dem Löwen

Der Sage nach kam Ritter Ottokar der auch „der Löwe“ gerufen wurde. Sein Wappen war der schreitende, rot züngelnde Löwe (Blick nach rechts) Rechts Silber auf Grün, Links Grün auf Silber. Seine Kunst war die des Krieges und viele Jahre hatte er seinem Herrn in der Schlacht gedient. Nun auf seine alten Tage wurde ihm als Lohn und Pflicht dieses Lehn mit seinem Namen „dem Löwen“ überantwortet
Man sagt er ritt nur mit dem was er am Leib trug die Straße von Norden herunter, sein Rüstung hatte schon bessere Tage gesehen und seine Stute war rund, rot und kräftig mit struppigem Fell und langer Mähne. Ein Pflug hätte ihr besser gestanden als der Sattel mit dem Wappenschild wird behauptet, aber treu und gut war dieses Pferd und folgte, wie ein Schoßhund seinem Herren, dem Ritter auf Schritt und Tritt und brachte ihn auf seinem Rücken durch manche Gefahr.
Rund war die Stute zwar schon immer durch ihren Bau aber auch weil sie ein Fohlen trug dieses und noch 4 weitere Nachfahren dieser Stute bilden den Grundstein für die heutigen Löwenauer Löwen und auch wenn ein Bauer nicht lesen oder rechnen kann, die Ahnenreihe seines Pferdes kann er bis heute auf die rote Stute zurückführen.

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