Gargath, dem Herrn der Schlacht Gott der Schlacht Gott des freien Willens und des Kampfes gegen die Unwillen des Lebens

Seine Heilige Schrift

Willen wird Stahl
Zorn wird Feuer
Wahrheit wird Blut
Die Zahl deiner Siege zeigt den Wert deines Todes
Unsere Taten sind erfüllt von der Wahrhaftigkeit des Zorns
Aus unserem Willen entbrennen sengende Flammen
Der Kampf bringt Wahrheit


Gargath ist der Herr der Schlachten und somit sind seine heiligsten Orte die Schlachtfelder, die Heiligen Felder.

Gargath lehrt jeden der ihn hören will, wer kämpft, wer Kriege führt und gewinnt, wird dadurch an Stärke gewinnen.

Gargath segnet Krieger und Waffen. Seine Ideale sind die Eskalation von Konflikten. Der Krieger der sich nicht besänftigen lässt, sowie den Kampf gegen möglichst starke Gegner.

Gargath fordert die gewalttätige Unterwerfung von Gegnern und das Kämpfen mit allen Mitteln.

Gargath akzeptiert andere Götter neben sich. Nur die Götter des Friedens verabscheut er.

Gargath lehrt, das Recht entsteht durch Kampf oder Wettstreit.

Gargath lehrt nicht Unschuldige oder Wehrlose zu töten oder zu bedrohen, keine Stärke und kein Ruhm bringt ihre Unterwerfung.

Gargath hat seinen Sitz auf dem Ewigen Schlachtfeld, wo die Götter ihre Kriege austragen.

Gargath kämpft mit Ihnen oder gegen sie. Mit ihm ziehen seine getreuen Anhänger die im Kampf gefallen sind. Jeder Krieger der würdig in einer Schlacht, auf dem Heiligen Feld stirbt, dient Gargath auf den Schlachtfeldern der Götter auf ewig.

Je nach Überlieferung ist es unterschiedlich, ob Gargath mit den Göttern der Ordnung gegen das Chaos streitet oder ein Söldner unter den Göttern ist. In jedem Falle wacht er, dass die Wahrheit des Feldes eingehalten wird.

Die heiligen Elemente Gargaths sind Stahl oder ein anderes Metall je nach Region, Feuer und Blut. Bei Ritualen oder Gottesdiensten muss alles anwesend sein. Für gewöhnlich wird jedoch niemand geopfert. Zu segnende Krieger müssen für gewöhnlich ihr Blut einsetzen, um den Segen einzufordern, kleinere Verbrennungen sind für die Rituale auch nicht untypisch.



Die Aspekte Gargaths

Die Stärke des Kriegers
Die Wahrheit des Heiligen Feldes, der Sieger hat Recht
Die Schlacht, der Krieg
Die Rache des Blutes

 

Die Todsünden

1. In einer Schlacht Gefallene von sterblichen Wesen zurückholen lassen. Eine Wiederbelebung darf nur durch göttliche Hand erfolgen.
2. Friedenstiften um des Friedens willen.
3. Die Wahrheit des Heiligen Feldes, dem Schlachtfeld, nicht zu akzeptieren.

 

Grundaufbau des Klerus Gargaths

Der Klerus baut sich auf drei Säule auf. Die Erste wäre die Stimme, die zweite das Schwert und die dritte wäre der Wille.

 

Gargath und seine Priester die Stimme Gargaths

Im Klerus des Gargaths gibt es verschiedene Formen von Kulträngen. Zum einen sind da die Leute die dem Kult, im irdischen Sinne, sowie im geistigen Dienen, diese Gruppe wird als Priester bezeichnet. Sie gestalten ihr Leben innerhalb des Glaubenssystems. Sie wirken die Kräfte Gargaths, begleiten Kriegszüge, predigen, erfüllen letztendlich Priesterfunktion. Es gibt zwei Fraktionen von Priestern: Die einen sind der Meinung das jedermann am Kampfe beteiligt ist, ob er nun will oder nicht, sie verurteilen das Hinschlachten von Heiler, Plünderern und Tross nicht. Die anderen bezeichnen das Besiegen eines Wehrlosen oder klar Schwächeren als unehrenhaft und schändlich.

Gargaths Priester sind an sich keine Kämpfer oder Ordenskrieger, sie kämpfen wenn sie es wollen. Sind aber nicht dazu verpflichtet. Sie erfüllen vielmehr die Aufgaben und den Willen ihres Gottes. Ein Priester ist verpflichtet Schlachten und Kriegen, sowie größeren Scharmützeln beizuwohnen. Jede Schlacht stärkt Gargath, die Priester, sowie die Krieger die den Sieg davon tragen. Die Priester segnen mächtige Krieger die im Sinne Gargaths handeln, die mutig, Todesverachtend und verwegen sind. Die Stärke der Priester liegt nicht in der Heilung, sondern sie bestärken die Krieger in ihrem Tun durch den Segen Gargaths.

Gargath lehrt keiner Partei anzugehören, außer aus persönlichen Gründen, sondern die zu segnen die es verdienen. Dies unabhängig von der Seite des Heiligen Feldes.

In der Realität legen die Priester Gargaths die persönlichen Gründe sehr großzügig aus. Schon alleine weil es kaum möglich ist, möglichst tief in der Schlacht zu stehen, wenn man keiner der beteiligten Gruppen angehört. Viele Priester Gargaths sind selber passionierte Kämpfer, aber längst nicht alle.

Alleine im Kampf gegen Dämonen und zum Teil auch Untote, ergreifen die Priester nur Partei für die sterblichen Menschen. Denn Gargath lehrt, dass Untote, wie auch Dämonen nicht den Segen Gargaths erhalten können, da sie nicht zu dieser Welt gehören. Wohl kann man aber Ruhm und Stärke durch das Bezwingen solcher Wesen erlangen.

Gargaths Priester stehen zum Teil in den Diensten von Kriegsfürsten. Viele allerdings, wandern von Schlacht zu Schlacht. Es gibt wenig feste Tempel die Gargath geweiht sind. Die meisten Tempel werden in Feldlagern errichtet und von den anwesenden Priestern betreut, bis der Heereszug weiterzieht und die Priester woanders ihren Tempel aufbauen. In Friedlichen oder sehr Rechtschaffenen Regionen misstraut man Gargaths Priestern. Dadurch haben die Priester selten feste Gemeinden. Die wenigsten Leute werden in den Kult im eigentlichen Sinne initiiert.

Die Anbeter Gargaths sind gewöhnlich Berufskrieger, sowie Söldner, machtgierige Krieger oder Adelige die ihren Einfluss auf dem Felde erweitern wollen. Einige wenige sind Berufene für die Sache der Schlacht und der Wahrheit durch den Kampf, diese jedoch sind meist Furchteinflößende Leute, die einen Kampf alleine um den Sieges Willen suchen oder aber für eine höhere Ordnung streiten (für ein Land oder eine Familie), zum Glück für die meisten Menschen sucht sich die erste Gruppe nur lohnende Ziele, das bedeutet mächtige Gegner, die zu bezwingen es sich lohnt. Die meisten anderen Leute wenden sich spontan, auf der Suche nach Unterstützung an Gargath und seine Priester, einige werden auch von den Priestern angesprochen. So schnell wie sie sich an Gargath wenden, so schnell wenden die sich auch wieder von ihm ab, aber so schnell finden sich auch neue Anhänger. Gottesdienste finden gewöhnlich vor Kampfhandlungen statt, wirklich gute Priester predigen sogar während der Schlacht auf dem Schlachtfeld.

 

Der erste Prophet

Vor sehr langer Zeit und an einem Ort den wir heute nicht mehr benennen können, glaubten die wilden Stämme es gäbe einen Gott, der die zerstörerische Kraft ihrer Waffen entfesselte und ihnen in Zeiten des Krieges Mut gab und Zweifel nahm. Ein Gott der jene zum Sieg führte, die ihr Leben mit der Waffe in der Hand verteidigten. Die für ihren Clan und ihr Land mit dem nackten Leben eingestanden und keinen Kompromiss zwischen Sieg und Niederlage duldeten.

In der Zeit da sie sesshaft wurden, wuchs ein Mann namens Sheng unter ihnen auf. Er war von großer Kraft und wüstem Temperament. Er hatte wenig übrig für die Worte der Weisen und Alten; und auch auf die Priester wollte er nicht hören.

Da eines Tages wurde das Lager seiner Väter überfallen, von einem fremden Clan. In großer Zahl griffen Krieger und schweren Rüsten und auf Pferden an.

Es war ein großes Ringen, die Mannen und Weiber aus Shengs Clan kämpften verzweifelt und wütig, unter ihnen auch Greise und Lahme. Sie alle nur für ihr Überleben und das ihres Clans. Beile und Keulen schlugen auf Rüsten und Helme, scharfe Klingen und Piken drangen durch Leder und Haut. In diesem Chaos geschah es, dass Sheng vom Geiste Gargaths erfüllt war, und wild unter seinen Feinden wütete. Doch fiel er mitsamt einem Feind und dessen Pferd in einen Brunnen.

Stunden später kletterte er mit gebrochenen Gliedern wieder heraus und fand die Feinde fort und seinen Clan ausgelöscht.

Hier begann der Weg des ersten Propheten Sheng, der mehrfach erläutert wurde vom Geiste Gargaths, der seinem Avatar entgegen trat.

Dessen Rache ihn durch die Welt führte. Er brachte uns den Glauben an den Herren von Zorn, Willen und Wahrheit. Die Flamme, den Stahl und das Blut.

 

Was der Herr Gargath Euch lehrt

Die Flamme ist der Zorn, es ist der Zustand, der den Krieger beflügelt. Der Atem, wenn er dem Feind entgegensteht. Das Brennen was ihn vorantreibt. Die Wut gegen die Aufmarschierten Feinde.

Der Stahl ist der Willen, es ist die Härte die ihn nicht wanken lässt. Sein Schild gegen Furcht und Zweifel. Der gestählte Krieger widersteht dem Schmerz der Wunden und jedem Zauber finsterer Magie.

Das Blut ist die Wahrheit. Wahrheit die alleine im Kampf geschaffen werden kann. Endgültige Realität. Das Blut der Streiter wird gewogen, und nur wer bereit ist alles zu geben wird auch zu seiner vollen Kraft kommen.

 

Der Verhaltenscodex für Gargath Priester

Priester des Gargath haben unabhängig von ihrem Rang, bei Kriegerischen Auseinandersetzungen in erreichbarer Nähe anwesend zu sein, um ihre Pflichten zu erfüllen.

Ein Gargath Priester hat in der Schlacht über den Verlauf zu wachen (so diese Aufgabe auch meist eher symbolischer Natur) ist er darf erfolgreiche, und Willensstarke Krieger segnen, hat ein Krieger oder eine Kriegerin viele Feinde besiegt kann unter Umständen sogar geheilt werden.

Ein Gargath Priester hat niemanden heraus zu fordern, während einer Schlacht, wird er herausgefordert sollte er sich dem Kampf stellen, ob er gewinnt oder verliert spielt keine große Rolle, außer dass der Priester vielleicht tot ist. Gargath selbst nimmt, das nicht schwer.
Wird der Priester natürlich in seiner Funktion als Priester herausgefordert ist die Sache ernster. Auf jedenfalls wird der Priester mit der von seinem Herren verliehenen Macht angreifen und zwar mit allem was er hat, da jemand die Herrschaft seines Herren angezweifelt hat. Im Getümmel der Schlacht kann man natürlich nicht unterscheiden warum der oder das was auch immer gerade angreift, deshalb entscheiden Priester gewöhnlich nach Belieben. Der Glaube sieht den Priester lediglich auf zwei Ebenen.

Es steht einem Gargathpriester jederzeit frei, das Schlachtfeld zu verlassen. Jedoch vernachlässigt er damit seine Pflichten, so werden ihm die Kräfte seines Herrn bis zum nächsten Gefecht versagt. Wo er Sühne zu leisten hat, indem der Priester in der ersten Reihe der Schlachtordnung steht. Denn durch das besiegen eines würdigen Gegners kann sich der Priester möglicherweise reinwaschen.

Außerhalb der Schlacht kann ein Priester jederzeit Leute herausfordern. Dies kann aus fünf Gründen geschehen.

Es treibt den Priester zur Waffe und zum Blute, ohne weiteren Grund als Macht und Ruhm durch den Sieg.

Der Priester greift einen klar überlegenen Gegner an, um sich von einer Schuld rein zu waschen indem er siegt.
Oder sein Leben in die Hände seines Gottes zu legen und sich zu demütigen, wenn er verliert.

Er kann einen unterlegenen oder gleichwertigen Gegner herausfordern, um ihm die Macht Gargaths zu beweisen. Dabei tötet man den Gegner eher nicht. Bei solchen Kämpfen benutzt der Priester seine volle Macht.

Er greift einen gleichwertigen Gegner an, um diesen vor einer Schande zu bewahren oder dessen Ehre auf Kosten seiner eigenen wieder herzustellen. Die Auswahl eines Gegners für einen solchen Kampf hat meist spirituelle Gründe, die nur dem Herr Gargath und dem Priester bekannt sind. Hier kämpft der Priester zwar mit ganzem Willen aber nicht mit der ganzen Macht seines Herrn.

Ein Priester des Gargath kann Gefolgsleute anwerben, ob bezahlt oder unbezahlt diese gehören, automatisch zum niedrigsten Rang der Gläubigen. Und ein Priester hat nur solche anzuwerben, die Gargath zumindest akzeptieren, je nach Verfügbarkeit. Eide sind bei solchen Dienstverhältnissen normal.

Da Gargath für Macht steht, dementsprechend ist es allen Kulträngen erlaubt Macht zu repräsentieren oder auch anzuhäufen, stellen sich Priester auch gerne als Berater dem Adel zur Verfügung.



Macht die Gargath nicht oder begrenzt zur Verfügung stellt

1. Gargath wird es Dir nicht erlauben einen zu heilen, welcher sich nicht im Kampfe bewiesen hat. Auch verbietet er Dir jene zu heilen, die außerhalb des Kampfes verletzt wurden.

2. Gargath erlaubt es Dir nicht den Geist Deiner Feinde zu beeinflussen und ihnen falsche Gedanken einzuflüstern.

3. Einzig Deinen Willen über sie zu erheben, um sie auf die Knie zu zwingen ist Dir erlaubt. Doch nur wenige mächtige Theurgen vermögen dies.

4. Du wirst Priester gesehen haben, die mit dem Symbol ihres Gottes Untote und Dämonen auf Abstand hielten. Gargath jedoch lehrt Euch, dass es feige ist, sich auf diese Art zu schützen. Kämpfe lieber gegen diese Wesen, wenn sie gegen dich ziehen und gewinne Ruhm und Macht indem Du sie zerschmetterst. Einzig sehr mächtigen Theurgen, ist es erlaubt andere auf Abstand zu halten, jedoch nur dann, wenn es einen tiefen spirituellen Sinn hat oder sie von der Macht Gargaths zurückgeworfen werden sollen. Es gibt keinen Grund sich so vor einem Kampf zu drücken.

5. Gargath lehrt keine Reinigungsrituale, jedoch beherrschen manche Priester die Rituale des Adrakischen Gottkaisers, denn ihnen ist erlaubt diese zu lernen.

6. Gargath lehrt keine Schutzkreise zu zeichnen, um sich vor einem Kampf zu schützen, geschützt durch die göttliche Kraft werden alleine der Streiter selbst, seine Seele und sein Leib.

7. Der Herr Gargath lehrt keinen Novizen, Wege, dass wahre Wesen eines Dinges zu ergründen. Die einzige Wahrheit die zählt entsteht aus Konflikt und bedarf keiner komplizierten Deutung.

 

Erleuchtungsstufen der Priester

Erste Erleuchtungsstufe
Novize, Schüler

Sechs Prüfungen muss der Schüler erfolgreich ablegen, damit er zum Prediger aufsteigen kann. Vorher hat er jedoch ein Mond bei dem Schwert, ein Mond bei dem Willen und einen weiteren Mond bei der Stimme zu dienen.

 

Zweite Erleuchtungsstufe
Akolyth, Prediger

 

Dritte Erleuchtungsstufe
Priester

Der Prediger muss alle niedere Wunder Gargaths beherrschen, bevor er die Ehre erlangt die Prüfung zum Priester ablegen zu können.

 

Vierte Erleuchtungsstufe
Hohepriester, Tempelhüter

 

Fünfte Erleuchtungsstufe
Patriarch

Gargath allein verleiht einem würdigen Tempelhüter den Titel des Patriarchen.

 

Sechste Erleuchtungsstufe
Prophet, die Flamme Gargaths

Gargath allein verleiht einem würdigen Patriarchen die Flamme Gargaths. Womit er den Status eines Propheten erreicht.

Neben diesen Erleuchtungsstufen, gibt es zahlreiche Ränge innerhalb der Tempelhierarchie.
Der offizielle Haupttempel steht in Adrak, die dortigen Priester sind Angehörige der Philosophenkaste. Die einige von Ihnen dienen neben Gargath dort auch dem Gottkaiser.

Grob gliedert sich die Hierarchie in die Theokratische Verwaltung und die Funktionsränge der Theurgen oder Theurgisten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Priester in beiden Abteilungen Ränge innehält.

Theurgen oder Theurgisten sind die Anwender göttlicher Macht und Wunder. Sie lehren die Gebetssprüche, Rituale und Anrufungen. Die Ränge werden in Bereiche nach den Elementen und Kreise gegliedert. Es ist durchaus möglich, dass ein Akolyth ein begnadeterer Theurg ist, als ein Priester oder Tempelhüter, der hauptsächlich politische Aufgaben innehat. Er wäre dann beispielsweise Akolyth Gargaths, Theurg desfünften Kreises, der Flamme und ohne theokratisches Amt. Also ein wandernder Prediger für eine GruppeSöldner, welcher keinen politischen Einfluss im Tempel hat, sich jedoch darauf versteht, Schreckenerregende Flammenstürme auf den Feind herab zu rufen.

Die Theokratie ist die politische Ordnung innerhalb des Tempels, zu der Theokratie gehören beispielsweise, die Priester welche bei den Orden und Bruderschaften auf die Einhaltung der heiligen Gesetze achten, oder die Tätigkeit der Priester im Ausland (Länder ohne etablierten Tempel) beobachten und gegebenenfalls steuern. So der Oberste des Offiziums für Externe Angelegenheiten, der Hüter des heiligen Prinzips Petros.

 

Gargath und seine Crusader Kult des Shengs, die Ritter des Schwerts Gargaths

Die Schrift des Stahls

Neben den Priestern ist der Kult des Shengs die zweite Säule Gargaths. Das heilige Element des Stahls steht für die Schwerter.

Sheng war der erste Prophet Gargaths von dem berichtet wird. Der Kult entstand ehemals aus seinen Gefolgsleuten.
Nach den Überlieferungen wurde der eigentliche Kult des Shengs etwa vierzig Jahre nach dem Tod des ersten Propheten Sheng vom Großmeister Batras von Silberburg gegründet.
Herr Batras von Silberburg legte die Grundrichtlinien der Schwerter in den Schriften des Stahls fest. Vor allem was die Beziehung zwischen den Schwertern und dem Adel betrifft. Denn nach seiner Meinung war es unmöglich gleichzeitig ein Ritter und ein Paladin eines Gottes zu sein, der nur so mit Wunder um sich schmeißt. Zwar vermögen einige Schwerter geringe Wunder zu wirken, jedoch ist die Anzahl auf drei Wunder beschränkt.

Darum legte er in den zwölf Richtlinien des Schwertes folgendes fest.

1. Das Schwert hat sich vor allem auf seinen eigenen Schwertarm zu vertrauen.

2. Die Ehre des Kriegers ist immer zu achten.

3. Für ein Crusader ist Ehre das höchste Gut, womit verbunden ist, möglichst oft gegen möglichst mächtige Gegner zu kämpfen.
Man kämpft und siegt um die Macht Gargaths zu repräsentieren. Verliert man und lebt, ist dies zwar sehr peinlich, sowie mit Machteinschränkungen verbunden, aber kein Grund für rituellen Selbstmord.
Wurde Gargath hingegen herausgefordert wiegt die Sache schon schwerer. Denn nun bedeutet Verlieren eine Beleidigung für Gargath.
Für ein Schwert Gargaths ist das Besiegen eines Wehrlosen oder klar Schwächeren unehrenhaft undschändlich. Es sei denn es handelt sich bei ihnen um Untote. Diese werden als Sachen angesehen, die man vernichten muss. Egal wie stark, oder Schwach sie auch sein mögen.

4. Das Schwert ist nicht aus Geltungssucht zu ziehen. Außerhalb der Schlacht kann ein Crusader aus folgenden Gründen andere herausfordern.
Der Crusader greift einen klar überlegenen Gegner an, um sich von einer Schuld rein zu waschen indem ersiegt. Oder sein Leben in die Hände seines Gottes zu legen und sich zu demütigen, wenn er verliert.
Er kann einen unterlegenen oder gleichwertigen Gegner herausfordern, um ihm die Macht Gargaths zu beweisen. Dabei tötet man den Gegner natürlich nicht.
Er greift einen gleichwertigen Gegner an, um diesen vor einer Schande zu bewahren oder dessen Ehre auf Kosten seiner eigenen wieder herzustellen. Das darf natürlich nicht irgendwer sein und er muss gewinnen.
Hier kämpft der Crusader zwar mit ganzem Willen, aber nicht mit der ganzen Macht seines Herrn.

5. Wenn es dazu kommen sollte, dass sich zwei Schwerter auf dem Schlachtfeld als Gegner gegenüberstehen, so haben sie alles für ihren Sieg zu tun.

6. Vor der Weihe zum Crusader muss sich jeder Anwärter ein Gegner erwählen. Einen Besonderen Feind, dem er niemals Gnade, oder Vergebung gewähren darf. Es ist gleich wer dieser Gegner ist, es muss nur Ehre und Ruhm bringen, wenn man ihn schlägt.
Ansonsten steht es jeden Crusader frei sich für einen Kampf zu entscheiden. Er darf nur nicht einen Kampf aktiv zu verhindern versuchen. Denn jede Schlacht stärkt Gargath und somit auch die Priester und die Crusader.

7. Da eins der heiligen Elemente des Glaubens Gargaths der Stahl ist, oder anderes Metall je nach Region, muss die Waffe des Crusaders auch aus Metall bestehen.

8. Bei jedem Ritualen oder Gottesdiensten muss alle drei heilige Elemente anwesend sein. Das Gebet der Crusader ist ein ritueller Zweikampf mit einem anderen Gläubigen, in dem das Blut reichlich fließt.
Wenn ein Crusader allein unterwegs ist, so hat er ein Schattenkampf als Gebet durchzuführen.

9. Ein Schwert darf nicht von chaotischer Einstellung besitzen

10. Jedes Schwert muss mit dem Bastardschwert und dem Zweihänder umgehen können.

11. Der Wille eines Schwertes hat stärker zu sein als jeder Schmerz. Seine Seele sollte stärker sein, als jegliche Bezauberung durch den Feind. Auch muss ein Schwert furchtlos sein.

12. Der Körper eines Schwertes hat mit der Zeit die Selbstregeneration des Körpers zu erlernen.

 

Erleuchtungsstufe der Crusader

Jede Prüfung darf der Anwärter dreimal versuchen. Wenn er dies nicht schaffen sollte, bleibt er auf seiner momentanen Erleuchtungsstufe stehen. Zwischen den Wiederholungen der Prüfungen ist eine Zeitspanne von drei Monden einzuhalten.

 

Erst nach mindestens nach einem Jahr im Stand seiner momentanen Erleuchtungsstufe vermag ein Schwert eine weitere Erleuchtungsstufe zu erklimmen. Nur die fünfte und die sechste machen da eine Ausnahme. Denn Gargath selbst vergibt sie.

 

Erste Erleuchtungsstufe
Geweihter Krieger

Ein Großteil des Ordens Shengs besteht aus Geweihte Krieger. Ungefähr jedes siebtes Schwert ist ein Geweihter Krieger.
Ein geweihter Krieger trägt zusätzlich zu seinem Wappenrock einen Umhang von roter Farbe, auf dessen Rücken das Heilige Symbol des Schwertes abgebildet ist.

1. Jeder der den Weg des Crusaders einschlägt, muss sich sechs Monde lang als Anwärter zum Geweihten Krieger beweisen.

 

Zweite Erleuchtungsstufe
Crusader

Erst mit dem Erreichen der zweiten Erleuchtungsstufe darf das Schwert den Umhang des Shengs tragen. Er ist von roter Farbe, auf dessen Rücken ist das Symbol Shengs abgebildet.

1. Die Prüfung der sechs Stufen müssen bestanden werden. Sie werden wenn es möglich ist, von einem Priester und einem Mönchen abgenommen.

 

Dritte Erleuchtungsstufe
Hoher Crusader

1. Ein Crusader muss in den Augen von zumindest drei Gläubigen Gargaths sich als würdig erwiesen haben.

 

2. Hat einen Geweihten Krieger in seiner Lehre zu haben.

 

3. Hat das Ritual der Schwertgeister zu bestehen.

 

Vierte Erleuchtungsstufe
Ehrwürdiger Crusader

1. Die Prüfung der sechs Stufen müssen bestanden werden.

2. Ein Hoher Crusader muss eine Gefolgschaft von mindestens zwölf Crusader haben, die ihm als Gefolgsmänner folgen.

 

Fünfte Erleuchtungsstufe
Schwertarm Gargaths

Nur Gargath selber kann diesen Titel vergeben. Die Weihe beinhaltet die Opferung des eigenen Blutes auf dem Ewigen Schlachtfeldes.

 

Sechste Erleuchtungsstufe
Heiliger Schwertarm Gargaths

Nur Gargath selber kann diesen Titel vergeben. Die Weihe beinhaltet die Opferung des eigenen Lebens auf dem Ewigen Schlachtfeldes.

 

Die Schwertgeister Gargaths

Um die dritte Erleuchtungsstufe zu erlangen, muss der Crusader unter anderem sein heiliges Schwert erschaffen. Dazu ist es notwendig, dass es gelingt ein Schwertgeist in sein Schwert zu binden. Es gibt jedoch nur sechs Schwertgeister. Dies hat zu folge, dass es auch nur sechs High Crusader, oder einer höheren Erleuchtungsstufe gleichzeitig leben. Wenn ein Träger eines Heiligen Schwertes stirbt, verlässt der Schwertgeist das Schwert und begibt sich zurück in die Halle Gargaths.

 

Die sechs Schwertgeister

Heron, die Klinge der Stärke
Belmyr, die Klinge des Zornes
Meldan, die Donnerklinge
Erastar, die Feuerklinge
Neldron, die Klinge des Willens

Ibras, die Sturmklinge

Die Kräfte der Klingen

Jedes Schwert hat neben dem permanenten geweihten Status, die Schwerter nur von ihrem anerkannten Besitzer geführt werden und nur von einem wahrhaftigen Gargathgläubigen getragen werden.
Jeder Schwertgeist verleiht der Klinge noch eine besondere Kraft. Diese vermag der Träger dreimal pro Tag ein zu setzen.

Heron gibt seinem Träger die Kraft des Schildbrechers
Belmyr gibt seinem Träger die Kraft sich selber oder eine andere Person in Berserkerrage zu bringen.
Meldan gibt seinem Träger die Kraft mit einen Erdstoß seinen Gegnern zu Fall zu bringen
Erastar gibt seinem Träger die Kraft Metall zu erhitzen
Neldron gibt seinem Träger die Kraft sich gegen jegliche Bezauberung zu wehr zusetzen
Ibras gibt seinem Träger die Kraft einen Windstoß gegen seine Gegner zu schleudern

 

Ablauf des Rituals der Schwertgeister

Als erstes wird das Schwert das der Crusader bis dahin im Kampf geführt hat von ihm eingeschmolzen. Nun hat er ein neues Schwert zu schmieden, natürlich kann er dabei sich Unterstützung eines Schmiedes besorgen. In dem neuen Schwert wird vom Crusader der Name des Schwertgeistes, den er an sein Schwert binden will, auf beiden Seiten des Schwertes eingraviert. Zwischen dem Namen und der Parierstange kommt das Heilige Symbol Gargaths, das Schwert. Am Schwertknauf wird die Rune des Geistes angebracht. Insgesamt dauert diese Phase vier Stunden.

Danach folgt das erste Gebet, ein ritueller Zweikampf, um den Geist ins Schwert zu führen. Dieses und alle nachfolgenden Gebete haben eine halbe Stunde anzudauern.
Darauf folgt die erste tiefe Meditation. Diese und alle nachfolgenden Meditationen haben ein halbe Stunde anzudauern und sind im Stehen zu absolvieren.
Mit dem zweiten Gebet wird der Geist an die Namensrunen gebunden. Danach folgt die zweite Meditation.
Beim dritten und letzten Gebet. Darauf wird der Geist an seine Rune am Schwertknauf gebunden. Darauf folgt die letzte Meditation. Insgesamt hat das Ritual sieben Stunden anzudauern.

 

Wunder

Gargath gewährt den Crusader einige Kräfte, die bei weitem die der Priester nicht erreicht. Insgesamt sind es maximal drei Wunder, dazu auch nur eine sehr beschränkte Menge an magische Energie.

 

Alle Wunder sind von einer Stärke unterhalb der Wunder eines Priesters.

Nur folgende Sphären haben die Schwerter zugriff, Allgemeinmagie, Kampfmagie und Elementarmagie des Feuers.

Da der erste Grundsatz der Schwerter ist, sich in erster Linie auf sich zu verlassen, ist es kein Muss, dass ein Schwert Wunder Gagats zu wirken vermag.

 

Gebete

Gebet des Waffensegens

Gargath gib mir die Kraft diesen Stahl in deinen Namen zu weihen.
Möge sie den Feind niederwerfen.
Die einzig wahre Wahrheit erzwingen.

Gargath gib mir die Kraft diesen Stahl in deinen Namen zu weihen.
Mit dem zweiten heiligen Elementen, dem Blut.
Möge deine Stärke den Willen des Gegners bezwingen.

 

Gargath gib mir die Kraft diesen Stahl in deinen Namen zu weihen.
Möge sie den Feind niederwerfen.
Die einzig wahre Wahrheit erzwingen.

Gargath gib mir die Kraft diesen Stahl in deinen Namen zu weihen.
Keiner kann sich deiner Stärke widersetzen.
Du bist die Stärke des Kriegers.

Gargath gib mir die Kraft diesen Stahl in deinen Namen zu weihen.
Möge sie den Feind niederwerfen.
Die einzig wahre Wahrheit erzwingen.

 

Gebet der Schlacht

Ich sehe das ewige Schlachtfeld
Höre das Klirren der Schwerter
Spüre deine Stärke Gargath
Die Krieger rufen schon nach mir
Soll meinen Platz zwischen ihnen einnehmen

Spüre deine Stärke Gargath
Um auf ewig an ihrer Seite zu streiten
Für dich Gargath
Für deine Wahrheit
Mit meinem Blut
Mit meinem Willen
Mit dem Stahl in meiner Hand

 

Gebet der Wahrheit Gargaths

Der Stahl bringt die Wahrheit
Das Schwert wacht über die Wahrheit des Stahls
Es bringt jedem dem Tod der die Wahrheit missachtet
Gargath gibt uns die Kraft
Wir bezahlen mit unserem Blut
Denn nur im Blut liegt die wahrhaftige Wahrheit

 

Gargath und seine Mönche, der Wille Gargaths

Die Orden und Gemeinschaften der Gargath-Mönche

Die Orden und Gemeinschaften bieten nach Kriegen der übrig gebliebenen Bevölkerung an, Waisen und Kinder unbekannter Herkunft in den Orden aufzunehmen. Die alten Mönche die nach dem Krieg nicht mehr Einsatzfähig sind bilden dann die nächste Generation des Ordens aus.
Da niemand eine Gemeinschaft von Gargath-Mönchen länger durchfüttern als unbedingt notwendig, wandern die meisten Gemeinschaften von Kriegsschauplatz zu Kriegsschauplatz.
Damit diese Wandernden Gemeinschaften keine Eigendynamik entwickeln sind ihnen Besitz, Geschlechtsverkehr jeder Art und Bindungen außerhalb des Glaubens und der Befehlskette verboten.
Da alle Mönche gleich sind gibt es innerhalb eines Ordens nur eine Art intuitive Hierarchie (Gewisse Mönche setzen sich einfach durch).
Es gibt eine Vielzahl von Orden und genau, wie immer wieder neue entstehen verschwinden auch immer wieder welche.

 

Bekanntere Mönchsorden

Die demütigen Brüder auf 88 Nägeln

Spezialisierung: Sturmleitern und Erstürmungen
Eigenheiten: Die Sturmleitern müssen mit 88 Nägeln oder einem Vielfachen davon gebaut sein. Dazu hat jeder Mönch immer 88 Nägel dabei.
Zitate: Leben und Sterben auf 88 Nägeln! Keine Streitkolben auf meiner Leiter! Fürchte nicht Deinen Fall. Fürchte den des Vordermanns.

 

Die Brüder als Leuchten am Weg zur Wahrheit

Spezialisierung: Moralerhaltung und Verfolgung von Deserteuren
Eigenheiten: Große Klappen und kleine Armbrüste
Zitate: Gargath gab uns Waffen! Wir zeigen denen, die Gargath anerkennen, wie sie ihre Feinde überwinden können.

 

Die demütigen Brüder mit den Händen der Stimme

Spezialisierung: Schlachtfeldrituale und Groß-Gottesdienste
Eigenheiten: Frei von Selbsterhaltungstrieb
Zitate: Wir haben sehr viel Beschuss von der Linken Flanke. Jeder Opferkrugträger dort bekommt zwei weitere als Ersatz mit.
Der Altar wird gehalten bis der letzte Segen gesprochen ist!
Egal, wer da gerade fällt! Beim Segen wird gekniet!

 

Erleuchtungsstufe der Mönche

Erleuchtungsstufe Mönch

Jeder Mönchsorden hat seine ganz eigenen Prüfungen. Ein Anwärter hat mit allem zu rechnen. Doch eins haben sie alle gemeinsam, es gibt keine weitere Erleuchtungsstufe unterhalb dem Propheten, als den Mönch.


Erleuchtungsstufe Prophet, die Flamme Gargaths

Gargath allein verleiht einem würdigen Mönch die Flamme Gargaths. Womit er den Status eines Propheten erreicht.

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