Die Religionen

Die Bevölkerung ist sehr gläubig und es spielt keine Rolle an welche Gottheit, solange sie nicht dem Chaos oder der Dunkelheit folgt.

Alle Religionen arbeiten zum Wohle des Landes zusammen. Horneburg hatte seit jeher eine starke Gemeinde des Kumarons.

Seit neustem übernimmt Gargath diese Rolle, manche sehen ihn als Kumaron an, der nur einen anderen Namen trägt. Die anderen sehen ihn den Feldherrn Kumarons. Egal wie die Menschen auch nun den Glauben an Gargath für sich sehen, er wurde schnell angenommen und beide Ansichten existieren neben einander.

In Horneburg vermitteln seit jeher die Tempel das Wissen, das bedeutet die Priester sind für das Bewahren und weiter geben des Wissensverantwortlich. Welches hängt vom jeweiligen Glauben ab. Es gibt zwar zwei weitere wichtige Orte des Wissens, doch dazu später.

Die höchsten Priester aller anerkannten Religionen in der Grafschaft bilden das Konzil des Glaubens. Im Allgemeinen hat dieser Rat eine beratende Funktion, nur wenn es um eine Gefahr durch Arkane Magie oder durch einem dunklen Kult oder Religion geht, hat er in der Abwesenheit des Grafens direkte Gewalt.

 

Die Religionen Horneburgs

Gargath

Thalan und seine Töchter

der alte Weg

Arahm

Taverna und Lyria

 

Die Verehrung

Priester, Mönche verschreiben sich ganz einem Weg. Jede Religion hat ihre eigene Heilige Schrift und alles was dazu gehört.

Ordenskrieger haben zwar auch einen klaren Glauben an einen der Götter, doch sie beten zum Beispiel in der Schlacht zu Gargath, auch wenn ihr Glauben der an Thalan ist.

Vom einfachen Mensch werden die Perlen als eine Gesamtheit verehrt. Er betet jeweils Zweckgebunden zum jeweiligen Gott.

 

Leben und Sterben

Eine Seele ist im ewigen Kreislauf aus leben, sterben und wiedergeboren werden. Es gibt anders als im Buddhismus kein Nirwana, keine Erleuchtung mit dem aus diesem Kreislauf ausbrechen könnte. Aber ebenso wie im Buddhismus wird man im nächsten Leben für Taten in diesem Leben belohnt.

Wichtig, um eine feudalistische Gesellschaft zu unterstützen ist auch der Glaube, dass jeder in den Stand geboren wird in dem er Leben soll und es den Göttern nicht gefällig ist, zu sehr über seinen Geburtsstand hinaus aufzusteigen. Dabei kann eine Erhöhung von denen die über einem stehen gewährt werden, aber sie sich selbst zu nehmen (durch Revolution oder Usurpation) ist nicht weit von Blasphemie entfernt. Nur die Götter haben das Recht den Stand der Person im nächsten Leben zuerheben.

 

Toten zeremoniell

Tote werden auf einem Scheiterhaufen verbrannt, ihre Asche eingesammelt und einem Ydd Priester übergeben, damit dieser sie zum Meer bringen kann. Dafür sind in den meisten Orten in Horneburg am Ortseingang kleine Stelen oder Holzpfosten mit einer Vertiefung aufgestellt. Die Urne mit der Asche wird auf die Stele gestellt und ein paar Münzen als kleine Gabe für den wandernden Ydd- Priester in die Vertiefung gelegt. Kein Dieb, und sei er noch so verzweifelt, wird es jemals wagen diese Münzen zu nehmen. Keiner möchte sich den Zorn Ydds bei der Bewertung der Seele zuziehen.

Bei mächtigen Herrschern oder besonders reichen Verstorbenen wird der Scheiterhaufen an Bord eines Bootes oder sogar Schiffs errichtet dieses den Wellen des Meeres anheim gegeben. Der Kult die Diener und Frauen des Herrschers mit an Bord zu verbrennen wird als rückschrittlich und barbarisch angesehen und schon seit Urzeiten nicht mehr durchgeführt.

Nachdem der Körper für die Verbrennung aufgebahrt wurde treten gute Freunde und die Familie des Verstorbenen vor um sich von ihm zu verabschieden und noch ein paar Worte über ihn zu sagen. Dabei ist es nicht ziemlich das Personen unter dem Stand des Verstorbenen sprechen. Bei der Verbrennung der Leiche warten die Gäste, Freunde und Verwandten bis die Flammen erloschen sind. Eine Ehrenwache kann dann noch warten bis die Asche erkaltet ist um sie für die Urne zusammen zu sammeln.

Die Gäste der Totenfeier die nicht Wache halten ziehen sich nun zurück zu einem Totenschmaus und beginnen ein oft rauschendes Fest. Dabei versucht jeder möglichst peinliche oder heroische Geschichten über den Verstorbenen zu erzählen. Dies wird als Proklamation zu Ydd gesehen, bei der die Göttin noch Argumente fürdie Bewertung der Seele hört, bevor sie den Stand der Seele im nächsten Leben entscheidet.

Wiederbelebung ist in Horneburg nicht möglich, es ist verboten und wird dunkelste Schwarzmagie angesehen. Es kann höchstens sein, dass Thalan jemanden nicht in seine Hallen einlassen will und die dementsprechende Person von einer seiner Töchter in den Kreis zurückgeleiten lässt.

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