Die Strafen

Schwere Verbrechen

Ausübung von nicht genehmigter Magie

Jeder der entweder göttliche Wunder, arkane Zauber oder eine andere Art der Magie wirkt welcher gegen die göttliche Ordnung von Lyss oder Gargath verstößt droht der Bann, nachdem er 100 Silber entrichtet hat.
Bei besonderer Schwere des Verstoßes wird der Anwender dem reinigenden Feuer übergeben.

 

Sollte ein magisch begabte Person  über dem 6. Lebensjahr auf Nachfrage keine schriftliche Erlaubnis zur Magieausübung besitzen, so wird dies mit einer Geldstrafe von bis zu 50 Silbermünzen oder 2 Monaten Gefängnis geahndet.
 

Für magisch begabte Fremde gelten dieselben Bestimmungen. Sie müssen bei Ihrer Einreise in die Horneburg eine Erlaubnis zum Zaubern in der Magierakademie erstehen und beweisen, dass sie keinerlei nekromantische oder dämonische Magie anwenden. Sollte ein Fremder ohne Erlaubnis beim Zaubern erwischt werden, so wird dies mit einer Geldstrafe von bis zu 100 Silbermünzen oder 6 Monaten Gefängnis geahndet.


Besitz von nicht genehmigten magischen Gegenständen
Sollte ein Bürger mit einem magischen Gegenstand ohne Zertifikat angetroffen werden, so wird ihm beim ersten Mal eine Geldbuße von 30 Silber auferleget und der Gegenstand eingezogen. Weitere Verstöße werden nach Ermessen des Gerichtes geahndet.

Jede Person hat auch diesen Gegenstand bei Aufforderung abzugeben. Sollte man sich weigern, ist er fest zu nehmen.
Je nachdem um was für einen Gegenstand es sich handelt, wird die Strafe festgelegt. Diese kann bis zum Tod durch das Feuer reichen.

 

Fahnenflucht
Fahnenflucht ist das absichtliche Verlassen der einem Bürger zugeteilten Militäreinheit ohne vorherige Erlaubnis seines Vorgesetzten. Das erste Mal wird mit Pranger und Auspeitschen des Fahnenflüchtigen bestraft, verlässt er ein zweites Mal ohne Erlaubnis seine Einheit, so wird er mit 2 Jahren Zwangsarbeit bestraft.


Gotteslästerung
Als Gotteslästerung zählen Wort und Tat. Gotteslästerung durch Wort wird beim ersten Mal mit bis zu 100 Silber bestraft. Wiederholte Gotteslästerung kann mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft werden. Als Gotteslästerung in Tat zählen Schänden an einer Kirche oder anderer Gebäude auf Kirchenbesitz. Darunter fallen Sachbeschädigung, unerlaubtes Eindringen, Diebstahl, Anbringen von Plakaten mit gotteslästerlichen Inhalten. Als Strafmaß gilt hier eine Geldbuße von bis zu 100 Silber sowie 5 Jahre Gefängnis. Wiederholte Gotteslästerung in Tat wird mit dem Entzug der Bürgerrechte, 5 Jahre Frondienst im Steinbruch sowie der Reichsacht bestraft.

 

Hochverrat
Dies umfasst sämtliche gegen den Souverän der Horneburg und/oder gegen ihre Stellvertreter begangenen Straftaten, von einer einfachen Verleumdung bis hin zu einem Attentat auf den Herrscher und/oder seine Stellvertreter selbst.
Auf Hochverrat steht die Todesstrafe durch das Henkersbeil.

 

Mord
Auf dieses Verbrechen steht die Todesstrafe durch Erhängen.

 

Unrechtmäßiges Tragen eines Wappens
Wer durch das unrechtmäßige Tragen und Vorzeigen eines Wappens seine eigene Identität verschleiert und/oder eine andere vortäuscht, sei es zum dem Zwecke der Bereicherung, Erschleichen besonderer nur dem Adel vorbehaltener Vergünstigungen, der Entziehung seiner Person vor den autorisierten Personen der Stadt-, Tempel- oder Palastwachen der höchst ehrwürdigen Führer unseres Landes wird mit 10 Jahren Gefängnis und der Reichsacht bestraft.

 

Vergewaltigung
Vergewaltigung wird mit 10 Jahren Frondienst in den Steinbrüchen geahndet. Bei Wiederholungstäter wird der Vergewaltiger enthauptet.

 

Mittelschwere Verbrechen

Brandstiftung, Sachbeschädigung
Das Strafmaß für dieses Vergehen ist bis zu einem Jahr Gefängnis und in schweren Fällen bis zu 5 Jahren Steinbruch oder Hinrichtung. Sowie Wiedergutmachung an den Geschädigten.

 

Körperverletzung, Totschlag
Bei leichter Körperverletzung wird der Delinquent zu bis zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Bei schwerer Körperverletzung können bis zu 5 Jahre Gefängnis oder 3 Jahre Steinbruch verhängt werden. Wird schwere Körperverletzung an Kindern verübt, wird der Delinquent zum Tode durch den Strang verurteilt.

 

Waffentraining

Eine Verweigerung des Dienstes führt zu einer sofortigen Festnahme und der Aburteilung durch den Adeligen.
Bei Verstoß sind 10 Silber Strafe zu bezahlen. Sollte es zu einem weiteren Vorfall kommen, sind 100 Silber zu zahlen.

 

Nicht genehmigte Predigten, von Priestern des Lichts oder des Nebels

Bei Verstoß sind 100 Silber Strafe zu bezahlen. Sollte es zu einem weiteren Vorfall kommen, wird der Priester ausgewiesen und wird mit einem Bann belegt.

 

Leichte Verbrechen

Beleidigung
Sie wird mit einer Geldstrafe von 10-50 Silberstücken und eventuell in besonders schweren Fällen mit bis zu 6 Monaten Gefängnis und einem Schadensersatz für das Opfer von 200 Silberstücken geahndet.

 

Betrug, Fälschung

Das Strafmaß für leichten Betrug ist bis zu 2 Jahren Gefängnis und der Einzug des Vermögens zu Gunsten des Opfers.

Bei schwerem Betrug liegt das Strafmaß bei bis zu 5 Jahren Steinbruch und der Einzug des Vermögens zu Gunsten des Opfers.

Diebstahl, Einbruch
Erstmaliger Diebstahl wird mit 10 Peitschenhieben und Pranger auf dem Marktplatz des jeweiligen Ortes geahndet. Die Zeit am Pranger wird auf einen Tag festgelegt.

In schwereren Fällen wird der Dieb sowohl mit den Peitschenhieben und dem Pranger als auch mit der Brandmarkung durch das Eisen bestraft.
Ein rückfälliger Dieb wird mit dem Verlust seiner rechten Hand und aller seiner Rechte bestraft. Zudem muss er in den Minen der Grafschaft 2 Jahre Frondienst leisten.

Schulden
Bei Schulden gegenüber einer Privatperson wird der Schuldner zum Frondienst in den Hause der Gläubigers verpflichtet, bis die Schuld abgegolten ist oder sich ein Verwandter oder ein Fremder bereit erklärt, für die Schulden des Schuldners aufzukommen.

Wer seinen Zehnt nicht entrichtet, so wird ihm alle Rechte für eine Zeitspanne von bis zu 2 Jahren entzogen und er muss für die entsprechende Zeit Arbeit auf den Ländereien des Souverän leisten, bis die Summe abgegolten ist. Er kann danach beantragen, dass ihm die Rechte bei guter Führung wieder zugesprochen werden

Verleumdung/ Rufmord
Wer einen Bürger aus Horneburg wissentlich fälschlicherweise eines von diesem nicht begangenen Verbrechens beschuldigt oder dessen Namen, Familie und Stand verleumdet und/oder in Misskredit bringt, um ihm Schaden zuzufügen, wird zu einer Geldstrafe von mindestens 10-100 Silber verurteilt, abhängig von der Schwere des Verbrechens.
Zu diesem Gebiet zählt auch Denunziation zum Zwecke der eigenen Bereicherung und/oder der Erlangung besonderer Vergünstigungen, die dem Täter nicht zustehen. Denunziation zum Zwecke der eigenen Bereicherung wird mit Brandmarkung und Pranger für 2 Tage bestraft.

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