Die Ständeordnung

Es gibt in der Grafschaft eine klare Ständeordnung.

 

Der Erste Stand ist der Adel. Graf - Ritter - Ministerial

 

Der Zweite Stand ist der Klerus. Hohepriester – Priester – Akolyth - Novize

Der Klerus hat in der Grafschaft Horneburg ein hohes Ansehen und ist von den einfachen Gemeinen mit Respekt und Würde zu behandeln.

 

Der Dritte Stand ist der Bürger

Bürger sind die Bewohner der vier Städte mit Stadtrechten, dies wären Horneburg, Felsenheim, Lebenau und Trotzheim.
Auch gehören die meisten Handwerker und Händler, sowie alle höher gebildeten Personen wie Alchemisten, Heiler dem Bürgertum an. Dazu kommen noch die Schwertbrüder des Ordens der Reiter des zweiten Siegels.

 

Der Vierte Stand ist der Gemeine

Neun von Zehn Einwohner der Horneburg sind Gemeine.

 

Der Fünfte Stand ist der Leibeigene

Offiziell gibt es keine Leibeigenschaft mehr in Horneburg. Sie wurde von Seiner Gnaden Drake abgeschaft.

 

Die Rechte der Stände

Der Erste Stand

Das Recht, Steuern der auf seinem Landbesitz wohnenden Bevölkerung einzutreiben. Die Höhe der Abgaben wird vom Souverän festgelegt.
 

Das Recht, ein Wappen zu führen und mit dem korrekten Titel angesprochen zu werden. Ein Adeliger hat darüber hinaus das Recht, einen Träger, der zu Unrecht ein Wappen trägt, auf der Stelle zu töten.
 

Das Recht in den Wäldern der Grafschaft zu jagen, sofern sie nicht dem Herrschaftsbereich eines anderen Adligen unterstellt sind oder zu dem Besitz des Souverän gehören.
 

Das Recht, ein Duell einzufordern. Sollte dabei einer der Duellanten getötet werden, so ist dies kein Verbrechen.
 

Der Zweite Stand

Jeder Angehörige des Klerus besitzt die vollen Rechte des Dritten Standes.

 

Jeder Priester oder Hohepriester, wenn er vom Stand ist, hat alle Rechte und Pflichten des Adels.
 

Der Dritte Stand

Das Recht, seinen Wohnsitz frei zu wählen, allerdings muss ein Wechsel des Wohnortes den entsprechenden Landesherren angegeben und erlaubt werden.
 

Das Recht, ein Handelshaus zu eröffnen und mit Waren zu handeln, sofern der Bürger einen Handelsbrief erworben hat.
 

Das Recht, seinen Ehepartner frei zu wählen, solange es seinem Stand angemessen ist.
 

Das Recht, seinen Beruf frei zu wählen und auszuführen.
 

Das Recht, ein ordentliches Gericht in der Grafschaft anzurufen und seine Anliegen vorzubringen.
 

Das Recht, sich frei in der Grafschaft zu bewegen
 

Das Recht, auf den Schutz seines Herrn zu vertrauen, sollte das Lehen angegriffen werden.

 

Der Vierte Stand

Das Recht, seinen Wohnsitz frei zu wählen, allerdings muss ein Wechsel des Wohnortes den entsprechenden Landesherren angegeben und von ihm erlaubt werden.


Das Recht, seinen Ehepartner frei zu wählen, solange es seinem Stand angemessen ist.

 

Das Recht, seinen Beruf frei zu wählen und auszuführen.
 

Das Recht, ein ordentliches Gericht in der Grafschaft anzurufen und seine Anliegen vorzubringen.

 

Das Recht, auf den Schutz seines Herrn zu vertrauen, sollte das Lehen angegriffen werden.

 

Die Pflichten der Stände

Der Erste Stand

Einen vom Souverän festgelegten Teil seiner Gewinne aus Steuern und seine Ländereien an den Souverän abzugeben.

 

In Kriegszeiten sind alle Adligen verpflichtet, ihrem Souverän zur Seite zu stehen, d.h. ihn nach besten Möglichkeiten zu unterstützen. Verweigerung der Heerfolge führt zu Verlust des Adelstitels und wird mit der Reichsacht geahndet.
 

Ein Adeliger ist verpflichtet, für den Schutz der Einwohner seines Lehens zu sorgen.

 

Treue dem Souverän und seinen Stellvertretern gegenüber.
 

Bewirtung von Angehörigen des gleichen Ranges und Höhergestellten.
 

Der Zweite Stand

Dem Graf mit Rat und Tat in Belangen des Glaubens bei zu stehen.

 

Jeder Angehörige des Klerus hat alle Pflichten eines Bürgers.

 

Der Dritte Stand

Jeder Bürger erkennt die Rechte des Klerus und des Adels an, das beinhaltet selbstverständlich die Führungskaste und den Souverän. Er hat sich angemessen und respektvoll im Umgang mit Höhergestellten zu verhalten und ihren Befehlen Folge zu leisten.
 

Jeder Bürger hat den Zehnt zu entrichten.

 

Jeder männliche Bürger hat die Pflicht sich stets waffenbereit zu halten.
Bei einem Angriff auf die Souveränität der Horneburg hat sich jeder Bürger sofort zu seinem Herrn zu begeben und dort bei der Verteidigung der Grafschaft nach seinen besten Vermögen zu helfen. Unterlässt er dies, gilt es als Fahnenflucht.

 

Der Vierte Stand

Jeder Gemeiner erkennt die Rechte des Klerus und des Adels an, das beinhaltet selbstverständlich die Führungskaste und den Souverän. Er hat sich angemessen und respektvoll im Umgang mit Höhergestellten zu verhalten und ihren Befehlen Folge zu leisten.
 

Jeder Gemeiner hat den Zehnt zu entrichten.

 

Jeder männliche Gemeiner hat die Pflicht sich stets waffenbereit zu halten.
Bei einem Angriff auf die Souveränität der Horneburg hat sich jeder Gemeiner sofort zu seinem Herrn zu begeben und dort bei der Verteidigung der Grafschaft nach seinen besten Vermögen zu helfen. Unterlässt er dies, gilt es als Fahnenflucht.

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