Die Waffenknechte

Mit dem Umbau der Heeresstruktur 3017, hat jeder Lehnsherr die Möglichkeit bis zu 40 Mann an Garde ständig unter Waffen zu halten.

Die drei Lehen, die Domäne Horneburg steht außen vor, in denen die Städte liegen ( die Ritterlehen Felsenheim, Lebenau und das Freiherrentum Trotzheim), haben die Erlaubnis bis zu 60 Mann unter Waffen zu stellen.

Waffengattung Friedenszeit Kriegsgefahr maximale Stärke
Reiterei 215 215 215
Waffenknechte 430 530 590
Bogenschützen 215 215 215
Armbrustschützen 20 35 70
Artilleristen 17 17 35
       

Die horneburger Reiterei

An jeder Sommersonnenwende kommen auch außer den Gemeinen die Bürger mit ihren Söhnen zu den Mauern der Burgen ihres Herrn. Die Söhne der Bürgen werden dann von dem Adeligen begutachtet und treten, sofern sie ausgewählt werden, die Reiterei bei. Sie reiten auf eigenen Pferden und werden gründlich von den Rittern des Reiches ausgebildet.
Die Rekruten erhalten einen monatlichen Sold. Ihre Ausrüstung wird von ihrem Herrn gestellt. Sie erhalten Quartiere (Feldbetten in einer Scheune oder einem Zelt) und Verpflegung. Der Lohn, den sie erhalten ist weitaus mehr als ein Handwerker verdienen würde. Ihre Schlagkraft ist nicht zu unterschätzen.
In Kriegszeiten dienen sie als berittene Scouts oder als Kerntruppen einer Armee. In Friedenszeiten patrouillieren sie an den Grenzen und sichern die Handelsstraßen gegenüber Banditen und Räubern.

 

Ausrüstung der Reiterei

Die Rüstung
Kettenhemd
Kettenhandschuhe
Gambeson
Nasalhelm
Mandelschild

Die Waffen
Speer
Schwert
Dolch

 

Die horneburger Waffenknechte

An jeder Sommersonnenwende kommen die Gemeinen mit ihren Söhnen zu den Mauern der Burgen ihres Herrn. Dort hoffen sie, dass die Adeligen einer ihrer Söhne auswählen, um als Landsknecht zu dienen. Am Morgen und am Nachmittag inspizieren die Ritter die Kandidaten. Die Glücklichsten von Ihnen werden von den Rittern auserwählt und in die Burg gebracht, wo sie in den laufenden Monaten ihre Grundausbildung erhalten und die mit den Farben ihres Herrn ausgestattet werden.
Die Rekruten erhalten einen monatlichen Sold. Ihre Ausrüstung wird von ihrem Herrn gestellt. Sie erhalten Quartiere (meist grobe Strohmatten in einer Scheune oder einem Zelt) und Verpflegung.
Der Lohn, den sie erhalten ist weitaus mehr als ein Bauer verdienen würde, davon abgezogen werden aber Steuern und andere Ausgaben, so dass im Endeffekt nur unwesentlich mehr als bei einem Bauern herauskommt.

Sie stellen die Kerntruppen eines jeden Adeligen.

In Kriegszeiten werden mehr Landsknechte einberufen und ausgewählt, da man sowohl das Feldheer als auch die Burgen bewachen muss. In Friedenszeiten dienen dagegen nur 50% der Landsknechte direkt als Soldaten, die anderen kümmern sich um die Felder oder Arbeiten in den Wäldern.


Ausrüstung der Waffenknechte

Die Rüstung
wattierten Wappenrock
Nasalhelm
Mandelschild

Die Waffen
Speere oder Pike
Streitaxt

Hippe

Speer
Dolch

 

Die horneburger Bogenschützen

Viele Söhne der Gemeinen, welche als Waffenknechte nicht ausgewählt worden sind, haben immer noch die Chance, in den Reihen der Soldaten des Adeligen aufgenommen zu werden.
Die Ritter des Landes wählen dann die besten Schützen von ihnen aus und machen sie zu Bogenschützen. Altgediente Schützen dienen dabei als Ausbilder.
Die Rekruten erhalten einen monatlichen Sold. Ihre Ausrüstung wird von ihrem Herrn gestellt. Sie erhalten Quartiere (meist grobe Strohmatten in einer Scheune oder einem Zelt) und Verpflegung.
Der Lohn, den sie erhalten ist ein wenig geringer als der Lohn den ein Landsknecht erhält.
In Kriegszeiten werden die Bogenschützen einberufen, während sie in Friedenszeiten nicht dienen, sondern ihrer eigentlichen Arbeit als Bauern nachgehen.


Ausrüstung der Bogenschützen

Die Rüstung
wattierten Wappenrock
Nasalhelm

Die Waffen
Langbogen mit min. 40 Pfeilen
Kurzschwert
Dolch

 

Die horneburger Armbrustschützen

Die Ritter des Landes wählen an der Sommersonnenwende je ein paar Söhne von Gemeinen aus, um sie zu Armbrustschützen ausbilden zu lassen Altgediente Schützen dienen dabei als Ausbilder.
Die Rekruten erhalten einen monatlichen Sold. Ihre Ausrüstung wird von ihrem Herrn gestellt. Sie erhalten Quartiere (meist grobe Strohmatten in einer Scheune oder einem Zelt) und Verpflegung. Der Lohn, den sie erhalten ist ein wenig geringer als der Lohn den ein Landsknecht erhält.
In Friedenszeiten dienen sie auf den Wachtürmen des Reiches oder in der Burg selber. Im Kriegszeiten können sie diese Aufgabe weiterhin waren oder werden in die Armeen des Reiches eingegliedert.

 

Ausrüstung der Armbrustschützen

Die Rüstung
wattierten Wappenrock
Nasalhelm

Die Waffen
leichte oder schwere Armbrüste mit min. 60 Bolzen
Kurzschwert

 

Die horneburger Artillerie

Das Trebuchet

Trebuchets sind mächtige hölzerne Kriegsmaschinen, die erst vor kurzen eingeführt wurden und hat das Katapult so gut wie ersetzt. Durch eine Reihe von Hebeln, Zahnrädern und Gewinden wird der lange Arm des Trebuchets in Schussposition gezogen, während am anderen Ende Gewichte angebracht worden sind.
Eine lange Schlinge ist am Wurf arm angebracht, die Findlinge, Mauerwerk oder Alchemistische Gefäße aufnehmen kann. Beim Abfeuern bewirkt der zusätzliche Auftrieb durch die Schlinge, dass das Trebuchet weiter und mit mehr Kraft feuern kann als ein gewöhnliches Katapult.
Das Trebuchet ist für eine Belagerung unverzichtbar, da man aus großer Entfernung die Mauern des Gegners unter Beschuss nehmen kann. Kleinere Versionen dienen auch in Feldschlachten, um gegnerische Truppen auseinander zu treiben oder auf Schiffen.
Da nur wenige Handwerker den Bau eines Trebuchets beherrschen, sind sie Gutbezahlte Spezialisten des Reiches und stehen unter dem besonderen Schutz des Königs.


In der Feste Horneburg steht das einzige Trebuchet in der Baronie Horneburg.

 

Die Balliste

Die Balliste ist ebenfalls eine hölzerne Kriegsmaschine. Ähnlich einer großen Armbrust ist sie in der Lage, mächtige Bolzen zu verschießen. Ihre Durchschlagkraft hierbei ist enorm. Große Balistas dienen in Belagerungen als erstes Mittel der Wahl, da man für Trebuchets eine lange Aufbauzeit benötigt Kleinere Balistas kommen auf Schiffen und Wehrmauern zum Einsatz.
Eine Spezialität der Hohenmarker und auch der von Horneburger Artillerie sind zwei besondere Arten von Balistas.
Zum einen eine Balliste mit 2 gleichzeitig ab feuer baren Bolzen. In der Mitte zwischen ihnen ist dabei eine mit Dornen versehene Eisenkette angebracht. Diese dient auf Schiffen zum Zerschießen der Takelage oder im Felde zur Vernichtung anrückender Infanterie oder Reiterei.
Die zweite spezielle Balliste ist die so genannte Orgelballiste. Hierbei handelt es sich um eine große Balliste, die bis zu 40 kleinere Bolzen gleichzeitig abfeuern kann. Salven dieser Waffe sind verheerend unter der gegnerischen Infanterie. Zudem ist man in der Lage an kleineren oder größeren Bolzen alchemistische Substanzen anzubringen, welche entweder explodieren können oder in Flammen aufgehen.

Insgesamt besitzt die Armee zwei kleinere Balistas, zwei mit 2 gleichzeitig ab feuer baren Bolzen und eine Orgelballiste.

 

Das Katapult

Das Katapult ist eine hölzerne Kriegsmaschine. Ein hölzerner Arm wird in Schussposition gezogen. In eine Schale am Ende des Armes können Steine oder Alchemistische Gefäße. Seine Durchschlagkraft hierbei ist nicht so groß wie die eines Trebuchets. Auch ist die Reichweite um einiges geringer als bei seinen großen Vettern.
Kleinere Katapulte kommen noch ab und zu auf Schiffen und Wehrmauern zum Einsatz. Auch im Felde ist es ab und zu noch zu finden, da man ein Katapult schneller als ein Trebuchet aufbauen kann.

In Horneburg gibt es sechs Katapulte.

 

Die Ramme

Die Ramme ist ein großer beweglicher Baumstamm, der an einer Aufhängung angebracht ist, die auf Rädern steht. Die Ramme wird im Schutze von anderer Artillerie und Bogenschützen bis an die Tormauern gebracht. Dann wird sie durch Manneskraft zum Schwingen gebracht. Rammen dienen zum Einreißen von Toren und kleinen Mauerstücken. Da die Verteidiger oft brennbare oder schwere Gegenstände von den Mauern werfen, ist man dazu übergegangen, die Rammen mit verstärkten Dächern zu versehen.

Eine Ramme steht in der Horneburg bereit.

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