Freie Grafschaft Horneburg

Veränderungen, das Lied der Horneburger

Nach der Melodie von Puck´s Song Leslie Fish.

Einst wurde dieses Lied in Heidland, dem alten Lehn einer Gnaden geschrieben. Gerade im Krieg gegen die Schatten wurde es von Männern aus Heidland in der Schlaht gesungen.

Nachdem Sir Sebastian Drake Horneburg als Herr übernommen hat, geriet dieses Lied etwas in Vergessenheit, jedoch es war Gräfin Sophie, die es wieder gefunden hat.


Seht ihr den stolzen Ritter dort?

Rüstung schwarz und Miene auch.
Sucht er nach altem gülden Hort?
Bricht er mit altem Brauch?
Aus Engeland jenseit der See

Nicht von Adel oder Stand
Doch als Hauptmann einer Armee
ritt er in unser Land

 

Der alte Ritter ihn nahm zum Sohn

Antlitz wie leiblich Kind

Gibt Lehn für noble Tat als Lohn

sein eigen Spross nicht find

Schwarz und Rot, mit Greif und Drachen

trägt er auf seiner Brust

Für Gargath hier ein Reich erschaffen

hat der alte dies gewusst?

 

Saht ihr diese gar holde Maid

Aus England her gebracht

Führt den Herrn an den Hof, so weit

braut Tränke in der Nacht

Ihre Stimme so stark, so rein

In Herzen bringt sie Kraft

Doch das Herz des Herrn so schwarz,

 die Maid verschwand bei Nacht.

Seht ihr diesen mit Pike dort?
Der Priester von Gargath
Treibt er den alten Primus fort?
reicht nicht was Thalan hat?
Gott über Leben und mehr noch Tod
Gargath, der Herr der Schlacht
Hilft er gegen Schatten in der Not,
Für Frieden gibt die Kraft?

 

Seht ihr diesen mit Bogen dort?
Ein Elf aus fernem Land,
Lässt Lahme gehen mit einem Wort
und Geste seiner Hand.
Und dort ein Zwerg das Wappen trägt
Braut gutes Bier bei Nacht
Er für des Ritters Sache schlägt
im Rausche jeder Schlacht

Für Zweifel ist dies nicht der Tag!
Mann, Weib und Kind nun steht,
bereit zu führ'n den letzen Schlag
so ihr in Frieden lebt
Tod und Leid von Süden jagt
doch wir stehen wie ein Wall
Welch Schatten sich zu zeigen wagt
schlagt drein mit Donnerschall!

 

Dieses Lied wird weitergeschrieben und verbessert im Laufe der Zeit.

 

Bis zum Jahr 3015 war Horneburg eine Baronie im Königreich Hohenmark. Dann aber wurde Horneburg durch seine Majestät König Arnulf, der 1. in den Stand einer Grafschaft erhoben und gleichzeitig zum souveränen Staat.

Wenn auch weiterhin in einer gewissen Abhängigkeit zum Königreich Hohenmark. Weswegen die Grafschaft Horneburg nun ein Vasallenstaat des Königreichs ist. Über die Gründe warum der König dies geschehen lassen hat gibt es sehr viele Gerüchte, aber nichts Genaues.

Obwohl seine Majestät König Arnulf, der 1. die Baronie in den Status einer Grafschaft erhoben hat und Horneburg zum souveränen Staat gemacht hat, sind so mancher der anderen Herren der Meinung Horneburg wäre dem Reich abtrünnig geworden.

  

Die Landschaft wird im Landesinneren von grünen Wiesen und Felder dominiert. Im Südwesten wird es dann hügeliger und geht in ein Mittelgebirge über. Die Küste ist zum größten Teil eine Steilküste und vor der Küste gibt es nicht gerade wenige Sandbänke. Darum ist es nicht ungefährlich hier mit dem Schiff zufahren.

Die Bucht von Lebenau ist der größte natürliche Hafen in Horneburg. Es gibt nur noch im Lehn Felsenheim in der Siedlung Ulmenhei ein Hafen, den auch große Schiffe anfahren können.

Die Hauptstadt ist Horneburg und liegt in der Mitte des Landes. Über der Stadt thront die Horneburg, sie ist der Sitz der Baronen und nun der Grafen von Horneburg und nun einer der drei Ritterburgen es Ritterordens der Reiter des zweiten Siegels.

Horneburg ist mit Abstand die größte der vier Städte innerhalb der Grafschaft. Die anderen Städte sind Felsenheim, Lebenau und Trotzheim. Dazu kommen noch 19 kleinere Dörfer und einige Siedlungen.

 

Innerhalb der Grafschaft werden vier Sprachen gesprochen. Zu einem das Hohenmarkisch, dann das Keltisch und die Sprachen der Elfen und Halblinge.

 

Man bringt und brachte dem Adel den nötigen Respekt entgegen, im Gegenzug zeigt sich der Adel eher volksnah. Beide Seiten wissen sehr wohl darum, dass beide Seiten voneinander abhängig sind. Wenn man vom letzten Baron absieht, der eher seine eigene Ziele verfolgt hat, als sich um sein Volk zu kümmern

 

Dagegen haben die Bewohner von Horneburg eine gewisse Abneigung gegen arkane Magie. Da es einen Magier gab, der im Dienste Maraskants dunkle Dinge in der Baronie trieb und weswegen das Volk nun arkane Magie nicht so besonders zu getan ist, doch dazu später. Barden, Alchimisten, Feldscherer, Handwerker und Händler werden dafür hoch geschätzt und geehrt.

Vor allem Barden und Narren sind überall gern gesehen, bringen sie ja den neusten Klatsch in das Dorf. Sie genießen einen gewissen Schutz durch den Adel, solange sie ihre Freiheiten nicht zu sehr ausnutzen.

Ansonsten hegt die Bevölkerung die gleiche Abscheu gegen Wesen der Finsternis, wie auch im Königreich Hohenmark.

Eine kleine Besonderheit ist der Umgang mit Fabel- bzw. Feenwesen. Die Menschen hegen einen gewissen Respekt ihnen gegenüber. Man geht ihnen eher aus dem Weg, spricht sie nicht an. Vor allem berührt man sie nicht, da es Unglück bringt sie zu stören. Nur die Elfen, die in den  Legenden von Horneburg immer wieder als ein Feenvolk beschrieben werden, leben direkt mit, zumindest zum Teil, den Menschen. Weswegen sie eine Ausnahme sind, man spricht sie sehr wohl an.

Der typische Bewohner Horneburgs ist sehr abergläubisch, was wohl dazu führte das die Bevölkerung sehr gläubig ist.

In der Grafschaft gibt es fünf Festungen, die auch diesen Namen verdienen. Obwohl seit jeher der Klerus des Kriegsgottes Kumaron und seit dem Jahr 3006 Gargath einen starken Einfluss auf die Baronie und nun auf die Grafschaft genommen haben und werden, wurden aus Kostengrünen und da Horneburg keine gefährdete Grenze besitzt, nicht mehr Festungen errichtet. So sind es vor allem Wehrhöfe und Wehrtürme, die die Sicherheit der Grafschaft sicherstellen.

 

In den Jahren seit der Machtübernahme von Sebastian Drake in Horneburg 3006, hat sich einiges getan.

Durch einige Entscheidungen und Taten seiner Gnaden, begann ein langsamer Wandel innerhalb Horneburgs.

 

Zu diesen Taten zählte folgenden Begebenheiten.

 

Innerhalb der Grafschaft Horneburg werden immer noch die alten Religionen, namentlich der Alte Weg verehrt.

Dazu kamen noch einig neue Religionen, da wären Gargath, Thalan und seine Töchter, so wie Taverna und Lyria, die durch Seine Gnaden Drake und seinen Gefolgsleute ins Land gebracht wurde.

Schnell verbreiteten die Religionen und sogar über die Grenzen der Grafschaft Horneburg hinaus. Einzig der Glaube an Arahm konnte sich innerhalb der Grafschaft halten.

 

Der Orden der Reiter des zweiten Siegels ist als stehendes Heer die Hauptverteidigungsstreitmacht der Grafschaft.

 

Des Weiteren können die Barden wieder frei ihre Stimmen innerhalb Horneburgs erheben, was sie auch tatkräftig tun.

Dadurch hat sich innerhalb Horneburgs eine sehr ausgeprägte Bardenkultur entwickelt, die bei weitem ausgeprägter ist, als im Königreich Hohenmark. Neben dem Glauben ist dieser Punkt, der die Bewohner am stärksten beeinflusst hat.

 

Als letztes ist der Handel zu erwähnen. Der Handel wurde durch Seine Gnaden Drake stark gefördert und mehr als ein Handelshaus hat in den letzten Jahren ein Kontor in Horneburg eröffnet.

 

Historisches Beispiel.

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